Forschungsbereich Bio - Hintergründe
Der globale Klimawandel wird hoch differenzierte Berg-Ökosysteme verändern und eine Höhenverschiebung von Vegetationszonen und Ökotonen induzieren. Die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Landnutzung stellen große gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen für Gebirgsräume dar. Exemplarisch können hier Veränderungen der Landnutzung in Forst-, Landwirtschaft und Gartenbau angeführt werden, die durch die verstärkte energetische Nutzung und Produktion von Biomasse oder durch eine stärkere Nachfrage nach lokalem Bauholz ausgelöst werden. Um kritische Infrastrukturen vor zunehmenden Naturgefahren zu schützen, müssen klimaangepasste biotechnische Schutzmaßnahmen als nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen, technischen Lösungen entwickelt werden.
Ziele:
- Klimatisch bedingte Veränderungen der Landnutzung zu identifizieren, analysieren und quantifizieren
- Negative Folgen des Klimawandels für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei abzuwenden und Chancen zu erkennen
- Ökologisch nachhaltige, klimaangepasste Landschaftskonzepte zu entwickeln



